1833


Nach dem Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 28. Juni 1833 hatte sich der Provisor Konstantin Roth in der Schule und in der Einführung des weltlichen Gesangs verdient gemacht. Damit wird ausgedrückt, dass ein Gesangverein in Unterkochen zu diesem Zeitpunkt schon bestanden haben muss.

 



1840 - 1842


Auch ein Beweis dafür, dass der Verein bestand war der Eintrag im „schwäbisch-fränkischen Archiv Deutschland Liederkrone“, indem der Männerchor mit einer Stiftung von 6 Liedern beteiligt war.


 


 



1870


Erste Fahnenweihe am 17. Juli im Bode’schen Garten gegenüber dem Gasthaus Stern.

 

 



1873


Ältester Protokolleintrag aus einer Generalversammlung vom 18. Oktober 1873: 18 aktive Sänger/58 passive Mitglieder; Vereinslokal Gasthaus zum Hirsch.
Rechnungsabschluss:
Einnahmen: FL (flämische Gulden) 42,23
Ausgaben: FL 11,35
Kassenstand: FL 30,48
Vorstand: Lehrer Franz Josef Braumüller
Direktor: Lehrer Reinhold Fiesel

 



1875


Da es wenig Tenöre im Chor gab, wurden alle neuen Tenöre vorübergehend beitragsfrei gestellt (sonst 15 Pfennig pro Monat).

 



1882


Die Dirigentenpersönlichkeit Josef Spranz taucht zum ersten Mal protokollarisch auf. Er dirigierte den LKU bei der Fahnenweihe des Brudervereins Oberkochen.

 



1887


Eintritt in den Schwäbischen Sängerbund unter der Mitglieds-Nummer 1147 mit 22 Aktiven. Die Aufnahmegebühr betrug 5 Mark. Der Jahresbeitrag belief sich auf 30 Pfennig.

 



1895


Dirigent Wendelstein trat seine Tätigkeit an mit den Worten: „Ich tue das Meine, tue jeder das Seine, so wird zum Großen das Kleine.“

 


 

1903


Fahnenweihe am 19. Juli.

 



1904


Beim 27. Sängerfest in Ravensburg erhielt der Männerchor einen 1. Preis für das Preislied: Der Frühling zieht ein. Von Otto Löffler.

 



1905


Schultheiß Maier wird neuer Vorstand. Er führte den Verein fasst 30 Jahre.

 



1906


Dirigent Lehrer Friedrich Bauer komponierte einen Sängerwahlspruch: „Treu unser Herz, wahr unser Wort, Deutsch unser Lied, Gott unser Hort.“

 



1914


Mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs brach für den LKU eine schwere Krise an. Insgesamt wurden 35 Sänger eingezogen, so dass von 1916 bis 1918 jegliche Aktivität unterblieb.

 



1919


Neubeginn mit 45 Sängern. Musiklehrer Josef Spranz übernahm den Chor und brachte ihn in den folgenden Jahren wieder auf einen hohen Leistungsstand. Er war Inhaber sämtlicher Ehrungen des Deutschen und des Schwäbischen Sängerbundes.
Gründung eines Jugendsingchores unter Leitung von Sangesbruder Lehrer Staudenmeyer.

 



1923


Die fortschreitende Inflation brachte dem LKU große finanzielle Schwierigkeiten. Vom großen Zusammenhalt und Opfersinn erzählt die Chronik. Licht und Heizung wurden für den Verein fast unerschwinglich. Ausschussmitglied Fabrikant Wöhr stellte die ehemalige Kleinkinderschule als Übungssaal zur Verfügung. Eine Sammlung unter den Sängern erbrachte 350 Mrd. Mark.

 



1925


Teilnahme am 31. Schwäbischen Liederfest in Esslingen. Der LKU beteiligte sich am Wettgesang im „einfachen Kunstgesang“ mit 96 Sängern. Ein 2. Preis war der Lohn. Selbst ein während des Wertungssingens unmittelbar vor dem Chor herabstürzender Holzbalken konnte die Sängerschar nicht aus der Ruhe bringen, heißt es in der Chronik.

 



1929


32. Deutsches Sängerfest in Ulm. Den Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit erreichte der Verein. Mit 120 Sängern stellte sich der Verein zum Wertungssingen in der Abteilung „einfacher Kunstgesang“. Von den 67 konkurrierenden Vereinen wurde dem LKU ein 1. Preis zuerkannt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



1933


Vorstand Mayer tritt nach fast 30 Jahren zurück. Adolf Kling m.d.R. wurde neuer Vorstand. Ihm gelang es nach Forschen in alten Gemeindeakten das Gründungsjahr 1833 des LKU zu bestätigen.


 


1934


Josef Spranz feiert sein 50jähriges Dirigentenjubiläum.

 



1935


Teilnahme und Mitgestaltung beim Unterkochener Heimattag. Aus den gesanglichen Darbietungen ragt das Heimatlied „Unterkochen“ von Pfarrer Nagel, komponiert von Chorleiter Otto Spranz, dem Sohn des damaligen Dirigenten heraus. Die Feier wurde auch im Radio übertragen.

 



1937


Das Jahr stand ganz im Zeichen des 100jährigen Jubiläums. Die Chronik berichtet von 130 aktiven Sängern, 119 passiven Mitgliedern, 14 teilnehmenden Vereinen beim Wertungssingen und über 1 400 Beteiligten beim Festzug. In Anerkennung der besonderen Verdienste des Jubelvereins um die Pflege des Chorgesangs und des deutschen Volksliedes wurde dem LKU die Goldene Zelterplakette verliehen.

 



1945


Nach dem Krieg verstand es Prokurist Josef Schwager die Genehmigung der amerikanischen Militärregierung zur Aufnahme des Singstundenbetriebs zu erlangen. Ihm zur Seite stand der erfahrene und angesehene Chorleiter Otto Spranz, der den LKU wieder zu neuem Leben erstarken ließ.

 



1947


Der Verein zeigte sich zum ersten Mal nach dem Krieg wieder der breiten Öffentlichkeit bei einem festlichen Konzert der Spranz-Vereine im Spritzenhaussaal in Aalen.

 



1952


Ausdruck der wiedergewonnenen Zusammenhaltes war das erste Bundesliederfest des Schwäb. Sängerbundes nach dem Kriege in Aalen. Bei den Festtagen erfuhr Chormeister Josef Spranz für 70 Jahre Dirigententätigkeit die verdiente Ehrung. Kaum 14 Tage später verstarb er.

 



1954


Der LKU beteiligt sich mit dem Männerchor an der Aufführung des Oratoriums „Die heilige Elisabeth“ von Josef Haas unter der Gesamtleitung von Herbert Becker in der Barockkirche in Neresheim. Mit der Einstudierung der Männerchöre wurde der neue Dirigent Markus Riede betraut.

 



1958


Das Jubiläumsjahr „125 Jahre LKU“ brachte eine Krönung musikalischen Schaffens. Im Mittelpunkt der Festtage stand die Aufführung von Anton Bruckners gewaltigem Werk „Te Deum“.

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die folgenden Jahre waren gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Konzerten im Frühjahr oder Herbst, wobei namhafte Künstler und verschiedenartige Orchester das Programm bereicherten.

 



1971


Ehrung von Josef Schwager, der den LKU 25 Jahre führte. Bruno Dickenherr wird neuer 1. Vorsitzender.

 



1974


Der LKU beteiligt sich mit 11 weiteren Vereinen an den ersten Unterkochener Sommertagen.

 



1976


Besuch des 17. Chorfestes des Deutschen Sängerbundes in Berlin.
31 Teilnehmer aus Unterkochen unter 250 000 Sängerinnen und Sängern aus aller Welt verwandelten den Kurfürstendamm in eine singende City.

 



1979


Erster gemeinsamer Auftritt des LKU mit dem neu gegründeten Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Gerlinde Talheimer mit dem Motto „Wandern – Frühling – Liebe“.

 



1982


Durch eine Werbeaktion für neue Sänger konnte der LKU 22 Sangesfreunde aufnehmen.

 



1983


Der LKU feiert sein 150 jähriges Bestehen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



1984


Gründung eines Frauenchores.

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



1991


Markus Riede tritt nach 38 Jahren Chorleitertätigkeit ab.

 Gerlinde Tahlheimer wird neue Chorleiterin


 



1994


Sängerfest in Unterriffingen.

 



1996


Chorwettbewerb des Eugen-Jaeckle-Gaus in Herbrechtingen. Ein 2. Preis wurde erreicht.

 


 

1999


Bruno Dickenherr tritt nach 28 jähriger Amtszeit als 1. Vorsitzender zurück. Horst Reck wird neuer 1. Vorsitzender des Liederkranzes.

*

Chorfest in Ulm anlässlich des 150 jährigen Bestehens des Schwäb. Sängerbundes.

*

Liederabend "gschwätzt ond gsonga" mit der Heimatdichterin Martha Arnold-Zinser.

 

Bruno Dickenherr erhält die Landesehrennadel und die Goldene Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes.



2001


Serenade im Adlergarten mit den Chören des Liederkranzes, Capella Nova, Chorale Sant Alessandro di Besozzo und der Kochen Clan Pipe Band.



2002


Im Rahmen der Reihe „Singen auf Burgen und Schlössern“ veranstaltet der Eugen-Jaeckle-Gau ein Konzert auf Schloss Fachsenfeld.

 


Gemeinsames Herbstkonzert des LKU und des RUD-Werkchores im Stern unter dem Motto „Singen – Singen – Singen“.

 

Chorleiterin Gerlinde Talheimer erhält für 25 Jahre Chorleitertätigkeit die Silberne Ehrennadel des Deutschen Sängerbundes. Für 10 Jahre Chorleiterin des LKU wird sie ebenfalls geehrt.

 

Die erste LKU-Vereinsfahne aus dem Jahr 1870 ist wieder aufgetaucht.

 


 



2003


Unter dem 1. Vorsitzenden Horst Reck und der Chorleiterin Gerlinde Thalheimer wird der "Junge Chor" gegründet. Der Name des "Jungen Chores" ist "Cantiamo, die Chorleiterin Kristin Ehrmann.

 

Verleihung der Konradin-Kreutzer-Tafel in Öttigheim für über 150 Jahre Mitgliedschaft im Schwäbischen Sängerbund.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnahme des Liederkranzes beim 20. Deutschen Chorfest vom 19. Juni bis 22. Juni in Berlin

 

 

 

 

Mit einem Festabend im Rathaus-Saal und vielen Ehrengästen feiert der Liederkranz sein 170-jähriges Bestehen. Parallel dazu fand eine Ausstellung mit vielen alten Bildern, Niederschriften und Raritäten der Aktivitäten des Liederkranzes statt.

 

 

 

 


 

2004


am 10 Juli feiert der Frauenchor mit der „Serenade im Adlergarten“ sein 20 jähriges Bestehen.

Bei der traditionellen Weihnachtsfeier mit Ehrungen der Jubilare im Sängerlokal "Gasthof Stern" wird Ehrenchorleiter Markus Riede mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für außergewöhnliche Verdienste im Ehrenamt vom Ortsvorsteher Herrn Karl Maier ausgezeichnet.

 


 

2005

 

 


 

2006

 


 

2007

 


 

2008

 

Der Liederkranz Unterkochen feiert sein 175-jähriges Bestehen. Im Jubiläumsjahr gibt es vier große Konzerte.

Der Auftakt: Matinee am Sonntag, 6. April 2008.

Am 27. Juni präsentiert sich der 2003 gegründete Chor Cantiamo, der sein 5-jähriges Bestehen feiern kann, erstmals mit einem eigenen Konzert "Wonderland of Music".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 28. Juni 2008 feiert der Liederkranz mit sechs befreundeten Chören mit einem Festabend zum Jubiläum.

 

Mit einem Geistlichen Chorkonzert am 26. Oktober 2008 in der Marienwallfahrtskirche in Unterkochen beendet der Liederkranz Unterkochen die Konzertreihe zum Jubiläum.

 

2009

Nach 10-jähriger Amtszeit gibt Horst Reck sein Amt als 1. Vorsitzender ab. Edgar Funk wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

 


 

2010

Am 18. April feiert der Frauenchor das 25-jährige Jubiläum. Der Frauenchor wurde im Jahre 1984 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Liederkranzes gegründet.

 


 

2011

 

 


 

2012

 

Als Besuchermagnet erweist sich der "Jazzfrühschoppen" am Sonntagmorgen - ein Cantiamo-Konzert beonderer Art in neuer Umgebung, im Hofladen in Hermannsfeld "platzt der Saal aus allen Nähten". Die Scheune ist restlos ausverkauft.

Mit einem Weihnachtlichen Kirchenkonzert am 30. 12. in der Marienwallfahrtskirche Unterkochen beendet der Liederkranz das Jahr 2012. Dabei sind alle Chöre des Liederkranzes Unterkochen, erstmals auch der Kinderchor Cantoccini.

 


 

2013

Mechthild Löffler wird zur 1. Vorsitzenden gewählt.

 

 

Cantiamo feiert den 10. Geburtstag mit dem Jubiläumskonzet "Sound of Music" in der Festhalle in Unterkochen. Mit dabei ist der Kinderchor Cantoccini und das Vokalensemble voice:nett.

 


 

2014

Night of Music - Ein Gemeinschaftskonzert zugunsten des Waisenhausprojects "CFO" für ein kinderfreundliches Nepal, zusammen mit Tonart Hofherrnweiler in der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen. Mit dabei ist als Gastchor die Chorwerkstatt Rindelbach, das Vokalensemble voice:nett und die bekannte Stan McKee-Band.

 

Das zweite Weihnachtliche Kirchenkonzert des Liederkranzes findet am 28. 12. in der Marienwallfahrtskirche statt.

 

 


 

2015

 

 

 


2016

 

 Tradition des Weihnachtlichen Kirchenkonzertes soll künftig fortgesetzt werden. Im nun zweijährigen Turnus findet das Konzert in der Marienwallfahrtskirche Unterkochen am 30. Dezember statt.

 


 

2017

Der "Singende Wanderweg" des EugenJaekle-Chorverbandes gastiert in Unterkochen. Unter dem Motto "Wandern und Singen" kommen viele Gäste nach Unterkochen zum Kocherursprung

Der Tradition folgend, findet die Sommerserenade im zweifährigen Rhytmus nun bereits zum viertenmal statt.

 

Mit bunten Melodien in den Herbst. Cantiamo präsentiert sich mit dem Konzert "LET US SING" in der Festhalle Unterkochen, zum erstenmal unter der Leitung von Sybille Mathia. Mit dabei: Gastchöre aus Essingen und Unterschneidheim.

 


 

2018

 

Bereits zum viertenmal findet das Weihnachtskonzert in der Marienwallfahrtskirche Unterkochen statt, nun unter der Leitung von Hellmut Litzelmann und Sybille Mathia.

 


2019

 

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